Coronarsport
Der Begriff »Coronarsport« geht auf das lateinische Wort »corona« zurück, das übersetzt »Kranz« heißt. Die Blutadern, die den Herzmuskel kranzförmig umschließen und das Herz mit Nährstoffen versorgen, werden deshalb Herzkranzgefäße oder Koronararterien genannt. Beim Koronarsport handelt es sich demnach um Sport, der die Durchblutung der Herzkranzgefäße fördert und auf diese Weise wesentlich zur Rehabilitation von Patienten nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation beiträgt.
Im Unterschied zum Gesundheitssport bzw. Ausdauersport muss der Koronarsport für Herzpatienten besonders genau dosiert werden. Hier müssen die sportlichen Belastungen jeweils genau auf den Herz-Kreislauf-Zustand des einzelnen abgestimmt werden, um zu einer Funktionsverbesserung des Herz-Kreislauf-Systems zu führen, aber auf keinen Fall das Herz des Koronarsportlers überbeanspruchen. Aus diesem Grunde wird der Koronarsport unter Leitung eines entsprechend ausgebildeten Übungsleiters sowie in Anwesenheit eines fachlich kompetenten Arztes durchgeführt.
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