Massagetherapie
Die Massage gilt als eines der ältesten Heilmittel der Medizin und hat ihre Wurzeln in allen Kulturen.
Bei der klassischen Massagetherapie kommen verschiedene Grifftechniken zum Einsatz: Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen und Vibrationen. Je nach Therapieziel werden diese Grifftechniken zu einem Behandlungskonzept zusammengestellt, das auf den Zustand des Patienten und dem daraus resultierenden Befund abgestimmt ist. Hieraus leiten sich der individuelle Aufbau der Massagetherapie sowie die erwünschten therapeutischen Wirkungen ab, die dann wiederum Intensität, Dauer und Geschwindigkeit der Griffe sowie den Kombinationen bedingen.
Die vielfältigen therapeutischen Wirkungen der Massagetherapie werden für unterschiedliche medizinische Ziele genutzt, so z.B. die Verbesserung der Durchblutung in oberflächlichen als auch in tiefer liegenden Gewebsschichten,, Entstauung im Venen- und Lymphgefäßsystem, Verbesserung der Zellstruktur. Die Massage dient weiterhin der Muskelspannung und der Erholung (Regeneration) ermüdeter und erschöpfter Muskulatur, nicht zu vergessen die Schmerzauflösung durch Ausschwemmung schmerzauflösender Substanzen und durch Bildung körpereigener Opioide, wie z.B. Endorphin. Insgesamt bewirkt die Massagetherapie physische und psychischen Entspannung.
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